DARC verwendet ganz bewußt schnelle, gleichartige Regelmechaniken - im Vordergrund steht das flüssige Spiel und die Charakterindividualisierung, nicht störende Zahlen- und Würfelkolonnen.
Verwendet wird bei DARC eine simpel gehaltene Würfelmechanik, basierend auf einem W10, zu dem entsprechende Eigenschafts- und Fertigkeitswerte addiert werden, um den jeweiligen Probengrad zu erreichen.
Das rundenbasierte Kampfsystem ist schnell, äußerst tödlich und dabei klar auf Taktik ausgelegt, was durch Details wie ausholende Hiebe oder das Skalieren der Defensive unterstützt wird. So oder so sollte man Kämpfe meiden - wird man von einem wuchtigen Schwerthieb getroffen, hat man nun mal ganz klar ein mehr als ernsthaftes Problem.
Bei DARC wird zwischen den verteufelten, arkanen Ritualen der Hexer und den göttlichen Gaben der Gesegneten unterschieden. Magie ist bei DARC schwer zu meistern, doch die dadurch erlangbare Macht ist für viele die Mühen und Gefahren wert, wie etliche Feuer von den Scheiterhaufen der Inquisition bezeugen.
In einer Welt, gezeichnet vom Kampf zwischen Gott und dem Teufel - Darcan - spielt Glaube selbstverständlich eine wichtige Rolle. Siffer können sowohl die Gunst des Herrn oder aber auch die Gunst Darcans erlangen, müssen jedoch auch mit den jeweiligen Konsequenzen ihrer Handlungen leben. So können Diener Darcans zwar schnell an Macht und mehr gewinnen, jedoch können sie auch ebenso schnell fallen und sollten dann nicht mehr auf die Hilfe des Herrn hoffen.
DARC benutzt ein nichtstufenbasiertes Stufensystem (alles klar, Siffer?), wodurch Spieler mit verdienter Erfahrung sofort ihren Charakter verbessern können und zusätzlich in (immer größer werdenden) Abständen belohnt werden. Dennoch entstehen keine Halbgötter - ein Kind, welches mit zittriger Hand eine Armbrust hält, kann auch dem erfahrensten Siffer immer noch ein vorzeitiges Ende bereiten.